
Die Bucht von Kotor reicht tief in Montenegro hinein.
Die Bucht von Kotor (Boka Kotorska, kurz Boka) reicht 28 km ins Inland von Montenegro hinein und bildet einen der besten Naturhäfen Europas. Die Menschen der Region nennen sich in alter Seefahrertradition kurz Bokelji.
Die Bucht ist sehr geschichtsträchtig und biete mit Kotor eine mittelalterliche Festungsstadt. Interessant und typisch für die Bucht sind auch der malerische Ort Perast, die Klosterinsel Sveti Djorde mit Friedhofsinsel Gospa od Skrpjela.
Die Boka gilt als südlichster Fjord Europas, wenn sie auch zu den Fjorden Norwegens eine andere Entstehungsgeschichte aufweist. Sie ist sehr dicht mit religiösen Kulstätten ausgestattet und hat einige Wallfahrtsorte wie das orthodoxe Kloster Savina oder die Nemanjiden-Gründung des Klosters vom hl. Michael auf der Insel Otok Cvijeca. Wichtige Kirchen findet man in den Städten Herceg Novi, Kotor, Perast und Risan.
Die Bucht von Kotor ist eingerahmt von dem Orjen-Gebirge im Westen und Lovcen im Osten. Die Bucht war meist in anderen Händen als der Rest des Landes. Westrom, Österreicher prägten das Gebiet, besonders nachhaltig die Venezianer.