Bar

Bar liegt direkt an der Küste von Montenegro. Bekannt ist das futuristische Kaufhaus (Robna kuća), das noch aus sozialistischen Zeiten stammt.

Bar hat in der Vergangenheit wirtschaftlich profitiert als Anfangs- bzw. Endstation der Bahnlinie nach Belgrad und von dem vorhanden Frachthafen. Sehenswert ist unter anderem das Städtische Heimatmuseum, wo man mehr über die Geschichte und Entwicklung der Stadt und der montenegrinischen Dynastie (mit Fotografien, archäologischen Funden und landwirtschaftlichen Geräten) erfährt. Es befindet sich im Veliko Dvorac, dem einstigen Sommerpalast des montenegrinischen Fürsten bzw. Königs.

Bar hat einige Kiesstrände zu bieten und ist architektonisch geprägt von Hochhäusern, Hotels und seinem großen Hafen. Es gibt hier einige Restaurants, Bars und Kneipen.

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Das historische Bar (Stari Bar) findet man ca. 4 km auswärts an den Hängen des Rumija-Gebirges. Nach dem Erdbeben von 1979 wurde es aufgegeben. Hier ist noch eine riesige Stadtmauer erhalten und die St. Georg Kathedrale, die romanische Markuskirche, St. Katharina, der große Aquädukt und der bischöfliche Palast sowie türkisch-osmanische Überbleibsel (u.a. der Hamam). Einige Trümmer bezeugen auch noch die Zeit aus dem Krieg zwischen Montenegro und den Osmanen (1877).

Unweit von Stari Bar findet man den angeblich ältesten Olivenbaum der Welt. Apropos Oliven: Zwischen Bar und Ulcinj findet man über 100.000 Olivenbäume, die als Grundlage des Olivenöls von Ulcinj dienen.

Es wird auch heute noch wie früher mit alten Steinmühlen gewonnen und mit Knoblauch verfeinert. Diese Spezialität sollte man bei einem Besuch in Montenegro probieren.

Von Bar aus bieten sich Ausflüge ins Hinterland an, wie etwa Touren zum Skutarisee (Skadarsee) oder an die Bucht von Kotor. Auch Rafting auf der Tara als Tagesausflug ist möglich.

 

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